4. Dezember 2007

Kraftwerk: Was nicht des Berichtens wert war

Lokalchef Amler berichtete über eine Veranstaltung der Initiative "Kein Kohlekraftwerk in Lubmin", ging aber auf die Aussagen der Redner nur mit wenigen Sätzen ein, teilte dafür aber mehrfach mit, dass es im Dom, dem Veranstaltungsort, "eisekalt" war, d.h. also null Grad Celsius und weniger, denn bei einer höheren Temperatur bildet sich kein Eis.

Mir liegen zwei Redemanuskripte vor, aus denen ich zitieren möchte, was der Berichterstatter einer längeren Ausführung, z.B. in mehreren OZ-Ausgaben, nicht als wichtig ansah.

Dr. G. Vater berichtete, wie sich die Erwärmung des Boddens durch das Kühlwasser, auswirken wird:

Der dänische Staatskonzern DONG Energy wird mit seinem SteinkohlekraftwerkKühlwasser soll, wie beim alten KKW, aus der Spandowerhagener Wiek über den alten Einlaufkanal in die Kraftwerksanlage geführt und – um 8º aufgeheizt – übers Hafenbecken in den Bodden geleitet werden, nicht nur Schadstoffe in die Luft jagen – jährlich 1Tonne Quecksilber, 3.600 Tonnen Stickoxide, 7.000 Tonnen Schwefeldioxid und 10 Millionen Tonnen Kohlendioxid, sondern auch 53% seiner erzeugten Energie ungenutzt in den Bodden leiten – eine ungeheure Energieverschwendung mit zugleich unabsehbaren Folgen für die Lebensgemeinschaften dort. Das stündlich 246.000 m³ Kühlwasser.
Wenn man den Bedarf von zwei geplanten Gaskraftwerken hinzurechnet, wird der Gesamtverbrauch zu einem jährlichen Wasseraustausch führen, der das Zwölf- bis Vierzehnfache des Boddenvolumens erreicht. Und er entspricht ziemlich genau der Abflussmenge, die der Peenestrom im Durchschnitt überhaupt zu liefern vermag. Von dorther dürfte dann also kein Süßwasser mehr in den Greifswalder Bodden gelangen. Würde durch weitere Industrieansiedlungen, etwa von CHOREN, der Kühlwasserbedarf noch weiter wachsen, käme es im Peenestrom sogar zu einer Strömungsumkehr: Das von den Kraftwerken aufgeheizte, in den Bodden geleitete Kühlwasser würde in die Spandowerhagener Wiek fluten, erneut in den Einlaufkanal gezogen und womöglich zu einem „thermischen Kurzschluss“ führen. ...
In einem Boddengebiet von mindestens 2.300 ha Fläche muss mit einer Temperaturerhöhung von mehr als 2º gerechnet werden. ...

Natur stirbt langsam, meist unauffällig. Für den Greifswalder Bodden ließ sich nachweisen, dass durch Temperaturerhöhungen von 1 bis 2º ganze Lebensgemeinschaften negativ beeinflusst worden sind. Der Kühlwasserausstoß des KKW hat zu Veränderungen im Artengefüge, in der Individuendichte und Verteilungsstruktur zum Beispiel bei Mollusken, Kleinkrebsen und Ringelwürmern geführt. Diese sind Nahrungsgrundlage für bestimmte Fischarten, deren Populationen ebenfalls beeinträchtigt wurden. Im Bereich des Freesendorfer Hakens sind gravierende Vegetationsveränderungen dokumentiert worden: vormals flächendeckende, sehr vitale Wasserpflanzenbestände brachen in einem Zeitraum von nur fünf Jahren unter Wärmestress fast vollständig zusammen. Im Gefolge der Vegetationseinbußen mussten drastische Bestandsrückgänge an den Rastplätzen pflanzenfressender Zugvögel registriert werden. Solche Kettenreaktionen können auch den Boddenhering treffen, wenn beispielsweise tierisches Plankton als Nahrungsquelle knapp wird, oder die Laichgründe durch Verluste in den Unterwasserpflanzen-Beständen von den Negativwirkungen der Abwärme betroffen werden. Besonders die Jungfische sind empfindlich gegenüber Temperaturerhöhungen; deren obere Letaltemperatur liegt schon bei 22-24º C.

Wenn schon die Abwärme eines einzigen Kernkraftwerks bei nur 17jähriger Laufzeit alarmierende ökologische Veränderungen hervorbrachte, um wie viel mehr sind dann Umweltschäden durch Ballungen von Großindustrie mit ungleich längeren Laufzeiten zu befürchten! Das müssen wohl auch die von DONG Energy und CHOREN bezahlten Gutachter erkannt haben. Die zogen übereinstimmend noch 2006 ins Kalkül – ich zitiere: „seltene, aber kritische Situationen, die mit irreversiblen Schädigungen verbunden sein können“. Dementsprechend wurden beim Scoping Belastungsfälle für das gesamte Boddengebiet in Betracht gezogen, einschließlich Pufferzonen jenseits der Boddenrandschwelle bis zum Pegel Karlshagen, einschließlich Nördlicher Peenestrom bis zum Pegel Wolgast-Hafen, einschließlich Strelasund bis zum Pegel Stralsund/Stahlbrode. In den DONG-Antragsunterlagen jetzt kein Wort mehr davon! ...

die 17 Ordner zum Genehmigungsantrag von DONG Energy (die OZ-Redakteure nicht einmal von weitem gesehen haben, nehme ich an) enthalten erschreckend viele Gefährdungsprognosen. Ausgebreitet ist darin das Schicksal, das uns und unserer Natur bestimmt ist. ...
Wohlgemerkt, das sind nicht Schwarzmalereien aus den kranken Hirnen einer „lautstarken Minderheit“, sondern die amtlichen und öffentlich gemachten Originalangaben der DONG Energy-Kraftwerke Greifswald GmbH. ...

Gesundheitsgefahren, die in Beziehung zu den thermischen Boddenbelastungen stehen könnten, und die der dänische Staatskonzern kategorisch verneint. Auch hierzu nur das Wichtigste in gedrängter Kürze, nämlich die Gefährdung durch vermehrtes Auftreten von Vibrio vulnificus. Dieses halophile Bakterium, welches in Meer- und Brackwasser vorkommt, vermehrt sich bei Temperaturen über 20º C. Es kann schwere Wundinfektionen auslösen und für Menschen mit geschwächter Abwehrlage lebensgefährlich werden. Die Infektion erfolgt in erregerhaltigem Wasser über verletzte Haut, zum Beispiel beim Baden und Wasserwaten oder bei beruflicher Exposition. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts Berlin kam es ab 1994 und dann vermehrt in den Jahren 2003 und 2006 zu Erkrankungsfällen bei Lubmin, auf der Insel Usedom bei Karlshagen und am Strand von Zinnowitz. Insgesamt wurden 6 Infektionen registriert, davon endete eine tödlich, bei einer anderen war die Amputation eines Beines erforderlich. Diese Fälle konzentrierten sich alle auf Hitzeperioden außergewöhnlich heißer Sommer, in denen die Lebensbedingungen für das Bakterium besonders günstig sind. Es ist zu befürchten, dass sich eine Gesundheitsgefährdung, vor allem für immungeschwächte Badegäste, künftig nicht auf solche Ausnahmesituationen beschränkt, sondern auf Grund der bevorstehenden industriellen Warmwassereinleitungen zu einer regelmäßigen sommerlichen Erscheinung am Greifswalder Bodden wird. Den von DONG Energy beauftragten Gutachtern war dieses Problem zwar bewusst, sie haben sogar die Gesundheitsgefahren durch Vibrio vulnificus in ihrer Expertise explizit diskutiert, aber dann für irrelevant erklärt. Ich halte das nicht nur für grob fahrlässig, sondern für arglistige Täuschung.

Und was sagt zu all dem der Vizepräsident von DONG Energy, zugleich Projektleiter Lubmin? Peter GEDBJERG sagt: „Lubmin ist ein ziemlich trostloser Ort. Und das Kraftwerk, ich möchte es wohl auch nicht so ganz in meine Garten haben – aber so ist es.“

W. Lobanowitsch berichtete umfassender über die Auswirkungen des Kraftwerkes und unterbreitete einen Gegenvorschlag:

Das Kraftwerk soll laut Errichter einen
Wirkungsgrad von 47% haben, das ist gut für diese Art von Kraftwerken, bedeutet jedoch, dass 53%, sprich 1,9 Mio. t Steinkohle aus Australien und Südafrika um den halben Globus transportiert werden, nur um den Greifswalder Bodden aufzuheizen! ...
Solche Kraftwerke sind in Dänemark nicht mehr genehmigungsfähig, da ihnen die s. g. Kraft-Wärme-Kopplung fehlt. Das ist die Benutzung der Restwärme, die sonst wie gesagt nur sinnlos in die Umgebung abgegeben wird, für Heizzwecke. ...
Das Problem der KWK sind die Abnehmer, so eine Bindung macht nur Sinn, wenn neben dem Kraftwerk größere Abnehmer für die Wärme vorhanden sind. In Lubmin ist das nicht der Fall. Damit geht diese Energie sinnlos verloren. ...

Bei der Verbrennung der Kohle entstehen Substanzen, die in hoher Konzentration als Luftschadstoffe gelten: Kohlendioxid, Stickoxide, Schwefeldioxid und Staub. Außerdem enthält das Rauchgas noch Kohlenmonoxid, Fluor, Kohlenwasserstoff, Arsen, Cadmium, Quecksilber, dazu jede Menge Ruß und Asche sowie Radionuklide, die zur Folge haben, dass sich in der Umgebung eines Steinkohlekraftwerkes von 1000 MW Leistung die Radioaktivität um 0,1 Millisievert pro Jahr erhöht, zehnmal mehr als in der Umgebung eines Kernkraftwerkes mit gleicher Leistung! ...

Die Kohle verbrennt jedoch nicht ganz vollständig, es bleibt Asche aus dem Kessel, Flugasche und Gips aus der Rauchgasentschwefelungsanlage. Zum Abfahren braucht DONG Energy pro Woche 11 Schiffe, 2-3 Güterzüge und 50 LKW. (Zum Vergleich der Transporte: das KKW Lubmin aus DDR-Zeiten brauchte im Jahr ein paar Waggons für die Brennelemente und einige wenige LKW für den nicht nuklearen Teil, deshalb hat man diesen Standort am Ende der Republik gewählt, die größten Transportkapazitäten wurden für die Beförderung des Personals benötigt, bei DONG Energy wäre das genau umgekehrt). Die Frage ist: wohin fahren diese Züge, Autos und Schiffe? Wo sind die Abnehmer für diese Abfälle, bestimmt nicht in Mecklenburg-Vorpommern. ...

Und wohin gelangen all diese Schadstoffe? Welche Gebiete liegen in der Hauptwindrichtung neben Lubmin? Der Naturpark Insel Usedom mit dem Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und Ruden, das Biosphärenreservat Südost-Rügen, und der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bekäme auch seinen Teil ab, wenn der Wind von Osten weht, was auch recht oft der Fall ist. Die Inseln Usedom und Rügen sind aber außerdem die wichtigsten Urlaubsgebiete in Vorpommern, wo in den letzten Jahren viel Geld in die touristische Infrastruktur investiert wurde und Tausende Arbeitsplätze entstanden sind. Hier gibt es Hotels, Pensionen, Campingplätze, aber auch Reha- und Kurkliniken, die auf saubere Luft angewiesen sind. Darüber soll dann diese Schadstoffwolke niedergehen. ...

Es gibt gegenwärtig nur ein Land, das für die Produktion des CO2 eine Steuer verlangt: das ist Norwegen, dort müssen Beriebe pro Tonne CO2 50 $ Steuer zahlen. Das ist absolut richtig, nur so kann man die Nutzer schmutziger Technologien zur Verantwortung ziehen und neue, umweltbewußtere Technologien für dieses Geld belohnen. Deutschland macht genau das Umgekehrte: die sogenannten „CO2- Zertifikate“ werden den Stromproduzenten geschenkt! Der echte Wert des Zertifikates wird zur Zeit auf ca. 20 € pro Tonne eingeschätzt, im Fall von DONG Energy würde das heißen, sie müssten ca. 200 Mio. € pro Jahr als CO2-Steuer abführen. Das wäre gerecht! ...

Ja, was tun? Und hier ist die Regierung von M-V auf eine glorreiche Idee gekommen: wir lassen doch nicht den Produzenten die Zeche zahlen, sondern die EU! Dort gibt es Geld im Überfluss, machen wir doch eine Pilotanlage, alles zahlt die EU. Es geht dabei um Hunderte Millionen €. Das ist das Geld der Steuerzahler, auch unseres! Fantastische Aufteilung: Profite für DONG Energy, Schadstoffe für die Bevölkerung und die Touristen und die Kosten für das CO2 zahlen alle Steuerzahler der EU-Länder. Damit bekommt DONG eine dritte Subvention neben dem s. g. Hafen, der ihnen die Kühltürme erspart (auch Millionen von €) und der fertigen Freiluftschaltanlage, die sie umsonst bekommen, ebenfalls nicht vergessen den Einlaufkanal. Man kann das ganze als günstige Infrastruktur deklarieren, je nachdem von welcher Seite man es betrachtet. Außerdem ist das Verfahren der CO2-Verpressung, wie bereits gesagt, technisch noch lange nicht ausgereift. Dazu kommt die Frage geeigneter Speicherräume. Der einzig mögliche Platz in der Umgebung, der Salzstock bei Moeckow, ist ja bereits vergeben für die Speicherung von Erdgas ...

Um die Schadstoffe besser verteilen zu können, werden von den Kraftwerken riesige Schornsteine genutzt. Die Rechnung ist einfach: je höher der Schornstein, desto größer ist die Verbreitungsfläche (in der Regel bis zu 100 km Umkreis) und desto geringer ist die Belastung für den einzelnen Menschen und die Natur. Am Anfang wurde die Schornsteinhöhe mit 150 m und die Gebäudehöhe mit 120 m angegeben. Nun gab es wieder Proteste wegen der schrecklichen Ansicht des Baus für die Touristen. DONG reagierte wie immer flexibel: sofort wurden die Schornsteine auf 110 m verringert und das Gebäude auf 80 m (ich frage mich,wie das überhaupt technisch für die angeblich bereits geplanten Anlagen geht – es ist mir ein Rätsel, aber nicht das einzige Rätsel bei der Werbung für dieses Werk). Das bedeutet, meine Damen und Herren aus der unmittelbaren Umgebung, dass die Menschen, die hier wohnen, wesentlich mehr belastet werden. ...

wir, die Gegner des SKKW sind keine Spinner, die alles aus Langeweile ablehnen, wir sind nicht gegen eine Industrieansiedlung, jedoch nicht auf Biegen und Brechen, in so einer sensiblen Region wie der Umgebung der Inseln Usedom und Rügen muss ausgewogen und gut überlegt investiert werden, sonst reißt die linke Hand ein, was die rechte gerade aufgebaut hat. Was uns fehlt, ist ein vernünftiges, sachliches Konzept für die Entwicklung des s. g. Energiestandortes Lubmin, eingebunden in ein Gesamtkonzept für das ganze Land. ...

Alternativen.

Es geht um das Gas aus Russland und um den Bau von Gaskraftwerken in Europa und in Deutschland. Es wird ständig geredet von der unsicheren Versorgung durch Russland und eine mögliche politische Erpressung. Wenn man so viel Angst hat, wozu baut man dann die neue Pipeline für 5 Mrd. €? Sind denn alle Politiker so blind? Die Realität sieht aber so aus: Russland hat Jahrzehnte lang Gas und Öl in den Westen geliefert und nicht einmal zu tiefsten Sowjetzeiten wurde irgendwann der Hahn abgedreht, - nicht aus Liebe, sondern aus rein pragmatischen Gründen der Devisenbeschaffung. ...

die Pipeline wird bekanntlich durch die zwei deutschen DAX-Unternehmen BASF und RWE sowie Gasprom gebaut. Gasprom möchte unbedingt nicht nur das Gas liefern, sondern auch die Kunden in Deutschland abkassieren, wie das RWE und andere bereits erfolgreich tun. Das möchten aber die Deutschen nicht. Und umgekehrt: die Deutschen wollen sich an der Gas-Förderung beteiligen, das mögen die Russen wiederum nicht. Jedoch ist etwas Bewegung in Sicht, BASF hat gerade einen Vertrag mit Gasprom zur Gasföderung in Sibirien unterzeichnet. Was ich DONG Energy vorschlagen würde: bilden Sie doch ein Joint-Venture mit Gasprom zum Bau eines Gaskraftwerkes in Lubmin, dazu bekommen sie günstige Preise und jede Art der Sicherheit bei der Lieferung ist vorhanden, die Russen werden doch nicht ihr eigenes Kraftwerk ohne Brennstoff lassen, so verrückt sind sie wirklich nicht. Wenn es Ihnen nicht nur um den reinen Profit geht, was Sie stets betonen, denn machen sie das.

Sicherlich, DONG Energy wird dabei eventuell weniger verdienen, aber die Folgen des Betriebes eines Gaskraftwerkes für die Natur und die Menschen wären wesentlich geringer. In diese Richtung sollten die Anstrengungen der Landesregierung gehen, die von der SPD geführt wird und deshalb über einen guten Draht zu Herrn Schröder, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Gesellschaft, die die Gaspipeline errichten will, verfügen sollte, anstatt immer wieder die alles andere als zukunftsorientierte Technik zu preisen, die die Dänen momentan anbieten. ...

Es wird gegenwärtig viel über die Rettung und den Schutz der Natur gesprochen. Das ist ein Irrtum: die Natur allein braucht unseren Schutz nicht, sie existiert bereits Milliarden von Jahren und wird noch weiter existieren, wenn von uns längst keine Spuren mehr zu sehen sind. Schützen müssen wir Menschen die Natur als Lebengrundlage für uns selbst und unsere Nachfahren. ...

2 Kommentare:

  1. Anonym4.12.07

    Nur zur Info: Morgen wird es eine Titelgeschichte zum Kraftwerk geben. In Dänemark gibt es nach einem kritischen Fernsehbericht Streit um die Investitionen.

    Gruß

    Thomas Colshorn

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  2. Ebenfalls nur zur Information:
    Die Frist läuft aus, etwas gegen das Kraftwerk einzuwenden. Genau dann rückt die OZ weiteren Informationen heraus. Was sollen die Leser über solche Informationspolitik denken?

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